Bild vergrösserbar - Anklicken

 

 

 

Wunderschöne Eröffnung

1. Februar 2019, 14 Uhr: Die Türen ins Lädle sind offen. Weit über hundert Gäste, kleine und große, junge und alte, vom Dorf und von außerhalb, füllen die Räume.

 

Bevor viele kleine Hände zusammen mit Bürgermeister Nussbaum, Pfarrer Schmauder und mir das Band zerschneiden, sieht der Bürgermeistern "den Nerv getroffen". Es braucht Orte der Begegnung, auch in Holzelfingen. Beim Thema Nahversorgung bleibt er dran.

 

Sebastian Schmauder wünscht sich Kinder, die nach der Lädleszeit fröhlich heimgehen - weil sie etwas Schönes entdeckt haben.

 

Welch ein Hüpfen und Spielen, Schwätzen und Genießen. Begegnungen, überall ein Hallo! Und Schleck und Limo und Eis!

Das Team der Ehrenamtlichen steht gleichbleibend freundlich drei Stunden bedienend hinter der Theke. Es ist für uns ein großer Tag.

Wir sind berührt von dem, was in Holzelfingen möglich ist.

 

S'Lädle und Kirche

 

Warum wir das machen, fragt ein Besucher. Weil wir dankbar sind, sag ich.

Holzelfingen bot eine schöne Kindheit. Im Vorbereitungstreff erzählen wir uns Geschichten von früher. Vom Schleckeck bei der Lädles-Frida, vom Eis schlecken uf'm Mäuerle...

Heut sind andere Zeiten. "Lohnt sich das noch?" wird oft gefragt. Man rationalisiert Unrentables weg. Ja, es lohnt sich. Das Miteinander lohnt sich. Ich glaube, das ist das große Thema Gottes: Lebt miteinander. Ergänzt euch: Die Jungen die Alten, die Einen die Andern und umgekehrt. Wir alle erleben dieses Miteinander. Als Christen sagen wir Gott Danke. Und wollen das Miteinander miteinander weiter üben. Im Lädle vor allem für Kinder. Aber auch für uns selbst. Denn Leben im Geben und Nehmen macht Sinn und Spaß.

 

Das Trampolin...

bleibt noch stehen. Heute, am 15. und 22. Februar kann noch volle Kanne gehüpft werden. Dann brauchen wir den Platz wieder, denn am Sonntag, 24.2. ist im Saal wieder was Großes los...

 

Koffernachschub

Es gibt wieder neue Kinderflohmarktkoffer. Meldet euch bei Doro Tröster.

 

 

 

 

 

Fotoimpressionen


s'Lädle läuft

 

"Jetzt bin ich so alt, aber hier drin war ich noch nie."  Einen Atemzug lang bleibt sie stehen, bevor die Holzelfingerin s'Lädle betritt.  - Neuland.

Und das nicht nur für sie. Auch für viele Kinder, die zum ersten Mal ins Lädle kommen. Schnell erkunden sie den Ort: die Schlecktheke, das Trampolin und oben das Spielzimmer mit Kicker und Airhockey.

Die ältere Dame sitzt inzwischen gemütlich. Es dauert nicht lange, da gesellt sich eine weitere dazu. Angeregte Gespräche hin und her. S'Lädle läuft, wenn genau das passiert: Menschen begegnen sich, teilen Erlebtes und Aktuelles. Das Tässchen Kaffee, der selbstgebackene Kuchen tun ihr Übriges.

Gott im Lädle?

s'Lädle in der Kapelle? Ist das nicht ein heiliger Raum?

Ja und Nein.

Heilig im Sinn von "Ruhe" oder von "geweihtem Boden" ist die Kapelle uns nicht. Wir Methodisten haben Gemeinschaftsräume. Hier kommen wir zusammen. Wir treffen uns, feiern, beten, singen, essen, lachen, spielen...

Und wir "treffen" Gott. Wir glauben, Gott ist da anzutreffen, wo man ihm begegnen will.

Oft grüßen wir uns ja mit einem "Grüß Gott". Wir begrüßen Gott in unserer Mitte, wünschen dem anderen die Nähe Gottes.

Das ist für uns heilig: Gott mit uns allen. So wie im Lädle.

Mädchenträume

Kann es sein, dass das Airhockey vor allem für Jungs cool ist?

Mädels, traut euch! Oder anders gefragt: Was wär denn euer Traum-Spiel? Erzählt es uns.

Das Lädles-Team will Träume wahrmachen!

Die Puppe vom Kofferflohmarkt

"Die Puppe", haucht die kleine Dame zur Antwort. Die Puppe sei das Schönste des Tages für sie. Sie hat den Nachmittag im Lädle mit ihr verbracht und jetzt darf sie mit nach Hause. Dabei hat Puppi die Nächte davor im Koffer verbracht und musste geduldig auf das neue Herz warten, an das sie jetzt gedrückt wird.

Der Kofferflohmarkt hat schon mächtig Umsatz gemacht. Weit über 40 € Warenwert sind in die Geldbeutel der jungen Geschäftsleute geflossen.

Und wer weiß, vielleicht gleich wieder in die Investition für neue feine Dinge aus anderen Koffern...

Ich habe Zeit

Wie schön zu sehen, wie viele Mütter und Väter Zeit haben für das Spiel mit ihren Kindern. Da stehen sie außen am (oder auch im ) Trampolin oder kämpfen um jeden Ball oder Puck oben im Spielzimmer.

Wie schön die Eltern, die Zeit haben für das Gespräch mit Freunden oder Nachbarn. Zeit haben, zuhören, erzählen, sich auf den neusten Stand bringen -

Unsere Ehrenamtlichen: Sie haben Zeit. Sie sind gerne für sie da. Sprechen sie sie an.

 Oliver Lacher, Pastor, Tel 07021/71035

 


Schau doch auch mal hier vorbei